Etwas Geschichte dazu:
während des Zweiten Weltkrieges errichteten die Deutschen
ein 178 Kilometer langes Gleis von Hyrynsalmi nach Kuusamo im Norden. Die Inbetriebnahme der Bahn
erfolgte im September 1943.
Die Strecke
war die einzige deutsche Heeresfeldbahn die in 750 mm Spurweite gebaut wurde.
Um damals die
Verbündeten zu stärken, setzte Hitler die 20. Gebirgsarmee, unter Generaloberst
Dietl, ein. Deshalb musste die Versorgung der Truppe zu verbessern wurde, ab Mai
1942, eine Heeresfeldbahn von Hyrynsalmi nach Kuusamo im Norden gebaut.
Ausgeführt (Organisation
Todt wurde der Bau durch das Eisenbahn Pionier Bataillon 13.
Erbauer waren hauptsächlich russische und polnische
Kriegsgefangene und deutsche politische Gefangene. Die Arbeitsbedingungen waren
extrem schlecht, die Behandlung der Gefangenen unmenschlich was viele
Menschenleben kostete. Mensch
und Material wurden hier bis aufs äußerste belastet und die Strecke
wurde auch als „das Gleis des Todes“ genannt. In Isokumpu, wo sich heute ein
Denkmal befindet (Foto) waren die Isokumpu Station, die Maschine Hallen, eine
Schmiede und ein Gefängnislager. Man findet hier und ds Schrott, Metall und Gefangenen
Gräber, unter anderem im Bereich Suomussalmen, Vääkiön und in der Nähe von Leino.
Die deutschen Truppen
zogen sich bis Januar 1945 nach Nordnorwegen zurück, der Betrieb auf der Bahn
kam wahrscheinlich schon Monate vorher zum Erliegen.
| bei dieser Baari in Metsäkylä habe ich beim Besitzer interesante Info erhalten. Er hat viele alte Fotos aus dieser Zeit | . |
| Alte Fundamente entlang der Linie |
| Eine Inschrift am Baum. Kann ich nicht lesen! |
| Eines der Gräber im Wald entlang der ehemaligen Heeresbahnlinie (Jokijärvi). die Strasse Heponkangantie. |
Wer mehr Infos sucht:
- Andreas
Knipping/Reinhard Schulz
Reichsbahn hinter der Ostfront
1941 - 1944
Transpress Verlag
Stuttgart 1999
- Alfred B. Gottwaldt
Heeresfeldbahnen
Motorbuch Verlag
Stuttgart 1986
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